Der Bundesgerichtshof hat kürzlich die Anforderungen an eine wirksame Vorsorgevollmacht konkretisiert. Solche Vollmachten sollen regelmäßig auch dazu ermächtigen, über den Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen zu entscheiden. Dafür muss dem Vollmachtgeber aber bewusst sein, dass die Entscheidung des Bevollmächtigten mit der begründeten Gefahr des Todes oder eines schweren und länger dauernden gesundheitlichen Schadens verbunden sein kann. Dieses Bewusstsein muss sich aus dem Vollmachtstext klar und eindeutig ergeben. Gerade bei selbst verfassten Vorsorgevollmachten fehlt es häufig an der erforderlichen Konkretisierung, so dass solche Vollmachten im entscheidenden Moment nutzlos sein können. Eine Zusammenfassung der Entscheidung finden Sie hier: BGH – XII ZB 61/16.

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